www.mutual-mente.com                     joachimhornung@gmx.de                      13.10.2005

Thema  T5.     Vollständige Abschrift aus der Monatszeitung  „Die Andere Realität“  vom 1. Oktober 2002,   S. 25-26,  mit freundlicher Erlaubnis des Herausgebers, Herrn Dieter Wiergowski.  Der besseren Lesbarkeit wegen habe ich die Namen der beteiligten Personen gegenüber dem Zeitungstext etwas ausführlicher geschrieben.  Ansonsten ist der Text wörtlich aus der Zeitung übernommen.       J. H.

Ein jenseitiger Organspender berichtet über seine eigene Organentnahme                           

von Norbert Schulz  (Name des Autors von der Redaktion der Monatszeitung „Die Andere Realität“ geändert)

Der Cousin von Herrn A. L., Alfred, 48 Jahre alt, wurde mit einem Schlaganfall ins Krankenhaus einge­liefert und lag im Koma.  Den Angehörigen wurde mitgeteilt, daß er reanimiert werden könnte mit dem Risiko, schwerstbehindert oder ein Pflegefall zu werden, wenn eine Reanimation überhaupt möglich wäre.  Zu Lebzeiten hatte Alfred sich als Organspender nach seinem Tode zur Verfügung gestellt.

Am 10.2.2001 besuchte Herr A.L. das Medium Frau R. und deren Mann.  Außerdem war eine Freundin des Ehepaares, B., anwesend.

Herr A.L. sprach über den Fall seines Vetters Alfred und meinte, dass es interessant wäre zu wissen, wie die Organ­entnahme auf den Verstorbenen gewirkt habe.

Als die Sensitive, Frau R., kurz den Raum verließ, meldete sich der Verstorbene sofort spontan bei ihr.  Er war sehr aufgeregt und klagte, wie schlimm die Organentnahme gewesen sei.  Frau R. bat ihn, doch noch etwas zu warten, weil sie diese Durchgabe lieber im Kreise ihres Mannes und ihrer Freunde empfangen wolle.  Darauf entschuldigte er sich und sagte, er wolle sie ja nicht bedrängen, und selbstverständlich würde er warten.

Nachdem die Freunde eine Erfrischung zu sich genommen hatten, beteten sie gemeinsam und kamen dann wieder auf den Verstorbenen zu sprechen.  Sofort meldete sich Alfred wieder spontan bei R.   Diesmal sprach er jedoch nicht mehr so aufgeregt, sondern wesentlich ruhiger und sachlicher.

Das Medium,  Frau R.,  war bei dieser Durchgabe bei vollem Bewußtsein, konnte auch unterbrechen und auf die Fragen der Versammelten eingehen.  Als sie mitzuteilen begann, was sie Alfred sagen hörte, bat ihre Freundin, dies protokollieren zu dürfen.

Hier nun die Durchgabe:

Alfred:  Ich kann euch nur sagen, es ist furchtbar, furchtbar.  Sie haben mich bei lebendigem Leib aufge­schnitten.  Das hab’ ich nicht gewußt, daß es so zugeht.  Ich habe gedacht, man wäre wirklich tot.

Medium:  Ja, aber das weiß man doch, daß die Körper nicht ganz tot sein dürfen, sonst kann man die Organe nicht entnehmen.

Alfred:   Ja, aber mir wurde gesagt, man würde nichts davon merken.  Man ist ja noch gar nicht tot!

Medium:  Hast Du körperliche Schmerzen gehabt?

Alfred:   Ich weiß nicht, ob es auch körperlich oder nur seelisch war.  Ich war noch gar nicht ganz draußen.  Ein Teil von mir war draußen, und der hat das alles gesehen und gehört, was sie geredet haben, als ob es mich gar nicht geben würde, als ob ich ein Stück Holz wäre.  Die meinen, wenn man nicht sprechen kann, würde man auch nichts mehr hören.

Freundin B.:  Was haben sie denn gesagt?

Alfred:   Sie haben über meine Organe geredet, als ob man im Supermarkt einkauft.  Die haben sich sogar über mich lustig gemacht, als da noch eine Zuckung war.  Die haben das für einen Reflex gehalten, aber ich habe das gespürt, in einem Muskel. –  Die können aber auch nichts dafür, die sind so erzogen und ausge­bildet worden.  Die müssen so schnoddrig sein, sonst könnten sie’s nicht aushalten.  Das habe ich aber erst nachher erkannt.  Mir hat’s weh getan, wie die zu mir waren.  Die haben gedacht, das ist nur der Körper, und der ist schon tot.  Aber das stimmt nicht, man ist gar nicht ganz tot.  Da ist immer noch etwas, was lebt.  Ich habe gedacht, ich tue den Menschen etwas Gutes.  Aber ich würde es nie, nie, nie wieder tun.  Tut es ja nicht, und sagt es allen, die ihr erreichen könnt.

Medium:  Wie lange ist es schon her, daß er gestorben ist?

Herr A.L.:  Er starb am 25. Januar 2001

Alfred:   Als ich drüben war, hat man mir gesagt, daß es gar nicht einmal gut ist, für die Empfänger.  Die (ge­meint sind die Organ-Entnehmer) wissen gar nicht, was sie da tun.  Als sie das Herz entnommen hatten, war ich dann tot.  Aber ich konnte mich gar nicht damit abfinden.  Ich wollte immer wieder meinen Körper zusammensetzen.  Die konnten es nicht.  Die haben’s nicht gemacht, und die konnten es auch nicht mehr.  Als ich merkte, daß es nicht mehr geht, – ich hab’s immer wieder versucht – bin ich dann gegangen.

     Aber es war nicht schön, überall war grauer Nebel, und ich konnte mich nicht zurechtfinden.  In meiner Not hab’ ich dann schließlich um Hilfe geschrieen.  Und da kam langsam ein kleines Licht auf mich zu, das immer größer wurde, und schließlich war eine Lichtgestalt. – Er war sehr gütig und sehr freundlich.  Er sagte zu mir, ich sei jetzt wirklich gestorben, und ich hätte meinen Menschenbrüdern und  -schwestern etwas Gutes tun wollen.  Aber das sei nicht der richtige Weg, und deshalb hätte ich so leiden müssen.  Das sei aber jetzt vorbei, und es ehre mich, daß ich diese gute Absicht gehabt habe.  Mir würde jetzt geholfen, daß es mir besser geht, und ich solle mit ihm kommen.  Er brachte mich an einen Platz, wo es sehr hell war, und da kamen all meine verstorbenen Verwandten und Freunde und hießen mich willkommen.  Sie haben mich dann in ein Tor hineingeführt, aus dem goldenes Licht kam.  Die Lichtgestalt stand hinter mir und hatte ihre Hände auf meinen Schultern.  Und wir sind durch das Tor in ein Land gekommen, wo immer Frühling ist.  Hier ist es sehr schön, und es geht mir gut.  Ich hab’ jetzt alles hinter mir.

Es sind auch meine guten und schlechten Taten gegeneinander aufgewogen worden, und da hat es viel ausgemacht, daß ich etwas Gutes tun wollte.  Es hätte trotzdem nicht ganz ausgereicht, aber der Rest ist mir aus Gnade erlassen worden.

Jetzt bin ich hier sehr glücklich, und mir tun nur meine Angehörigen leid.  Die Tochter, die nicht wollte, daß mir das Herz entnommen wird, hat etwas geahnt.  Aber ich hatte meine Zustimmung gegeben, und da war es nicht rückgängig zu machen.  Es geht mir jetzt gut.  Ich möchte nicht mehr zurück.  Aber ich möchte all meinen Menschengeschwistern sagen, daß sie so etwas nie, nie, nie tun sollen.

     Ich bin Alfred, der Vetter von A.L., der dort bei euch sitzt.

Herr A.L.:  Ist die Organentnahme hinderlich auf Alfreds weiterem Weg?

Alfred:  Nein, jetzt nicht mehr, aber in den ersten Tagen schon.  Man hat mehrere Körper, und sie hängen alle zusammen.  Das ist noch eine Einheit, deshalb hab’ ich ja immer wieder versucht, meinen Körper zusammenzusetzen.  Ich bin den Ärzten, oder was die waren, ja auch in den Arm gefallen und hab’ sie angefleht aufzuhören, aber die haben mich natürlich nicht gehört und nicht gesehen, weil die dachten, ich bin das, was da auf ihrem Tisch liegt.  Aber ich bin etwas ganz anderes.  Ich bin nicht tot, nur der Körper ist tot.  Ich hatte einen Körper, aber ich war nicht der Körper, sonst wäre ich ja nicht hier und könnte mich freuen, wie schön es ist.

Ich war auch bei meiner Familie, als sie den Sarg aufgemacht haben.  Das hätten sie lieber nicht tun sol­len, denn der Körper war ja nicht mehr vollständig.  Es war ja keine Leiche, wie man sie sonst sieht.  Und man hat mir auch die ganze Not angesehen.

Das ist halt so, daß die meisten Lebenden einen nicht mehr wahrnehmen.  Bei euch ist das anders (gemeint sind die Anwesenden), und darüber bin ich sehr froh.  Ich möchte meine Angehörigen ganz herzlich grü­ßen, und sie sollen sich meinetwegen keine Sorgen machen, denn mir geht es jetzt sehr gut.  Sie sollen sich aber niemals als Organspender zur Verfügung stellen, denn es ist schlimm für die Spender, und für die Empfänger ist es auch nicht gut.  Dir danke ich, daß Du mir dieses Sprechen zu euch ermöglicht hast.  Ich war bei dir und habe dich gedrängt dazu, und wenn du mich auch nicht direkt gehört hast, so hast du mich doch verstanden.

Danke dir, R., daß du dich zur Verfügung gestellt hast, meine Gedanken und Gefühle in Worte zu setzen.  Ich danke euch anderen beiden für eure Mithilfe.

Ich danke Gott, daß er mir erlaubt hat, zu euch zu sprechen.  Alfred.

Herr A.L.: Wärst Du noch zu retten gewesen?

Alfred:  Nein, ich war nicht zu retten.  Es war mir so bestimmt, aber ich wäre lieber auf eine friedliche Weise gestorben.  Ich bin dir dankbar.  Es ist so wichtig für die Lebenden.  Wenn ihr noch Fragen habt, so sagt es.  Ich möchte dann gehen.

Freundin B.:  Wärst Du einverstanden, deinen Bericht zusammen mit anderen in einem Buch zu veröffentlichen?

Alfred:  Ich wäre interessiert daran.  Ich würde mich freuen, wenn davon möglichst viele erfahren würden.

Freundin B.:  Würdest Du für weitere Fragen zur Verfügung stehen?

Alfred:  Ich denke schon, daß es erlaubt wird.  Ihr müßt darum bitten und fragen.  Ich danke und grüße euch.  Ich fühle mich gut und möchte nicht mehr zurück.

Die Anwesenden danken mit einem Gebet für die wertvolle Durchgabe.

­–  Ende des Zeitungstextes  –

Kommentar  (Joachim Hornung am 7. 10. 2005):

Wir können nicht sicher sein, dass diese Durchsage authentisch ist, d. h., dass sie tatsächlich von dem verstorbenen Organspender stammt.  In der umfangreichen Literatur über mediale Durchgaben gibt es besser dokumentierte Beispiele als dieses hier.  Eines der besten findet man unter http://www.wegbegleiter.ch/wegbeg/schachsp.htm.  Ein genaues Studium dieses Berichtes macht es schwer, dessen Echtheit anzuzweifeln.

Was also, wenn die obige Durchsage des verstorbenen Organspenders echt ist??  Aus Kapitel A dieser WebSite wissen wir, dass die Seele des Menschen dessen leiblichen Tod überlebt.  Könnte es nicht möglich sein, mit einer solchen Seele zu kommunizieren?

Aufruf:     
Hiermit bitte ich alle Leserinnen und Leser, denen ähnliche Durchgaben bekannt geworden sind, mir diese mitzuteilen.  Gleichfalls von Interesse sind Rückerinnerungen von wiedergeborenen Organspendern.     Danke für Ihre Hilfe!       J.H.

Freundliche Bitte:
Hiermit bitte ich Herrn „Schulz“, sich mit mir in Verbindung zu setzen, falls gewünscht unter Wahrung seiner Anonymität.     Herzlichen Dank!     J. H.

– Ende des Beitrages T5:    Ein jenseitiger Organspender –

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