www.mutual-mente.com                   joachimhornung@gmx.de                     28.03.2005

T1.     Sehr kritische Bemerkungen zur Organtransplantation

Inhalt:       •  Einführung

                   •  Herkömmliche Bedenken

                   •  Bedenken aus  spiritueller Sicht

                   •  Literaturangaben

Suchwörter:  Transplantation, Organtransplantation, Organspende, Kritik, Claire Sylvia

Einführung.        Die Organtransplantation ist in Deutschland durch das Transplantations­gesetz geregelt, welches am 1. Dezember 1997 in Kraft trat. In der Phase der Beratung des Gesetzes wurden von zahlreichen Kritikern schwerwiegende verfassungsrechtliche, ethische und medizinische Bedenken gegen das von der Regierung eingebrachte Gesetz vorgebracht, und die Medien brachten dem Thema grosse Aufmerksamkeit entgegen. Nach Verab­schiedung des Gesetzes flaute die öffentliche Diskussion jedoch stark ab. Dennoch wurde auch in neuester Zeit vereinzelt wieder von hervorragenden und engagierten Autorinnen und Autoren in kompetenter, umfassender und zugleich erschütternder Weise über die Organtransplantation berichtet, siehe das Literaturverzeichnis. Trotzdem besteht in der Bevölkerung immer noch weitgehend Unkenntnis darüber, was Hirntod, Organentnahme und Empfang eines „neuen“ Organs eigentlich bedeuten und bewirken. Zunächst fasse ich hier das Wesentliche der bereits bekannten Argumente gegen die Transplantation kurz zusammen. Weiter unten gehe ich dann auf diejenigen Gesichtspunkte ein, die sich aus der Verknüpfung des Themas Organspende mit den anderen Inhalten dieser Website (Themen A1 bis A4) ergeben. Dort wird dann die Rede sein von Problemen, die sich aus spiritueller Sicht für den Organspender, aber auch für den Organ-Empfänger ergeben können.

Herkömmliche Bedenken

Überwiegend bezieht sich die herkömmliche Kritik an der Organtransplantation auf die Organspende. Ausführliches Material zu diesem so wichtigen Thema findet man im Literaturverzeichnis. Ich fasse hier kurz zusammen:

In der Transplantationsmedizin wird eine radikale Abkehr von den überkommenen Todeskriterien vollzogen. Traditionell kann ein Arzt einen Menschen für tot erklären, wenn er die sog. sicheren Todeszeichen feststellt. Diese sind: Stillstand von Herz und Kreislauf, sodann aber auch Leichenstarre und Totenflecken. Organe zum Zwecke der Transplantation können aber nur entnommen werden, wenn das Herz des Spenders noch kräftig schlägt, da nur so die zu entnehmenden Organe noch bis unmittelbar vor der Entnahme durchblutet werden und lebensfrisch sind. Aus diesem Grunde kann der Tod des sog. Organspenders im herkömm­lichen Sinne nicht abgewartet werden, sondern er muss zu einem früheren Zeitpunkt zu Tode definiert werden. Man brauchte ein neues Todeskriterium, welches gestattet, einen Menschen bei noch autonom (von selbst) schlagendem Herzen für tot zu erklären. Ein solches wurde 1968 von einem ad-hoc-Kommitee der Harvard Medical School entworfen und wird heute weltweit angewandt. Danach ist der Mensch schon dann tot, wenn die Funktion des gesamten Gehirns vollständig und unwiderruflich ausgefallen ist. Das Konzept des Hirntodes ist aber keineswegs, wie behauptet wird, „wissenschaftlich begründet und unumstritten“. Vielmehr gibt es hervorragende Wissenschaftler, die diesem Konzept klar widersprechen. Die Kritiker wenden ein:

•     Der Hirntod ist definiert als der vollständige und irreversible Funktions-Ausfall des gesamten Gehirns, das sind Großhirn, Kleinhirn und Stammhirn. Der so definierte Hirntod ist nicht feststellbar! Bei der Diagnose des sog. Hirntodes werden nur Reflexe am Kopf und im Rachen geprüft und schliesslich der Atemreflex. Entgegen weitverbreiteter Ansicht ist das EEG (Elektro-Enzephalogramm, Messung von Hirnströmen) weder verpflichtend noch aussagekräftig für die Feststellung des sog. Hirntodes.  Das EEG dringt nur 3 mm in die Tiefe des Gehirns ein und sagt daher nichts aus über die Vorgänge im Inneren des Gehirns. (Allgemein bekannt ist der Begriff EEG-Null-Linie = flat-line.)

•     Es ist nicht feststellbar, ob eine für hirntot erklärte Person tatsächlich über keinerlei Wahrnehmungsvermögen und keinerlei Schmerzempfindlichkeit mehr verfügt. Oftmals bekommt der Organspender zum Zwecke der Organentnahme eine Vollnarkose. Wozu?

•     Ein Hirntoter ist nicht tot. Er ist ein Sterbender. Man denke an den geschilderten Fall von Pamela Reynolds, die alle Kriterien des sog. Hirntodes erfüllte und heute noch lebt (dritter Unterpunkt auf der Seite A2 über Nahtodes-Erlebnisse)!

•     Zahlreiche andere Reflexe des Körpers, z. B. Reflexe der Arme, der Beine und an der Bauchdecke des sog. Hirntoten können erhalten sein und irritieren die Anwesenden. Wenn der „Organspender“ bei der Explantation nicht am Operationstisch festgeschnallt ist und keine Muskelrelaxantien bekommen hat, dann macht er beim Ansetzen des Skalpells auf der Brust oft eine große Bewegung mit den Armen, die aussieht wie eine Umarmung, die aber auch als Abwehrbewegung gegen den Schnitt des Skalpells gedeutet werden kann. Dies ist das so genannte Lazarusphänomen. Es ist sehr eindrucksvoll und erschreckend und nährt die Zweifel, dass der Patient tot ist.

Es widerspricht dem Artikel 1 des Grundgesetzes, wenn ein Sterbender ohne seine ausdrückliche persönliche Einwilligung während seines Sterbens großer Teile seines Körpers beraubt wird. Dieser Eingriff in seinen Sterbeprozess und die Verstümmelung seines Körpers sind ethisch unhaltbar. Es ist sogar fraglich, ob dieses auch mit der Zustimmung des Patienten erlaubt sein kann. Heute ist die Multiorganentnahme üblich geworden. Dadurch nimmt die Zerstörung des Körpers des Spenders enorme Ausmaße an.

Die Angehörigen können den sterbenden Spender nicht in den Tod begleiten; eines der elementarsten Bedürfnisse des Menschen bleibt so unerfüllt. Die Kultur des Sterbens ist vielleicht der wichtigste Massstab für den Zustand einer Gesellschaft überhaupt. Den Todkranken in den Hospizen wird gesagt: „Zwei Dinge versprechen wir Ihnen: Sie werden nicht alleine sterben, und Sie werden keine grossen Schmerzen haben.“  Dies zeigt deutlich, wie wichtig es für den Sterbenden ist, in seiner schwersten Stunde nicht allein gelassen zu werden. Aber auch für die Angehörigen ist es der grösste Dienst und ein tiefbewegendes Erlebnis, die geliebte Person in den Tod begleiten zu können. Was den Organspendern geschieht, widerspricht allen Erkenntnissen von Elisabeth Kübler-Ross und der gesamten Hospizbewegung.

Die Werbekampagnen der Transplantationslobby werden von der Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO), der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung und dem Arbeitskreis Organspende (AKOS) mit enormem finanziellem Aufwand durchgeführt. Die von diesen Institutionen verbreiteten Informationen über die Organtransplantation sind einseitig darauf ausgerichtet, die Menschen zur Einwilligung in die Organspende zu bewegen; sie sind interessengelenkt, ungenau, unvollständig, und irreführend. Sie dienen von ihrer Intention her nicht dazu, umfassend und objektiv über alle relevanten Aspekte der Organtransplantation aufzuklären unter Einbeziehung der Ansichten und Erkenntnisse Andersdenkender. Es ist aber zu wünschen, dass jede/r einzelne bezüglich der Organspende eine selbständige, verantwortliche und sachkundige Entscheidung für sich oder für seine Angehörigen treffen kann, wobei ihm/ihr unterschiedliche mögliche Standpunkte bekannt sein müssen.

Auf den Organspendeausweisen des Arbeitskreises Organspende heisst es:  „Ja, ich gestatte, dass nach der ärztlichen Feststellung meines Todes meinem Körper Organe und Gewebe zu Transplantationszwecken entnommen werden“.  Dieses ist grob irreführend, denn die ärztliche Feststellung des Todes erfolgt heute schon dann, wenn der sog. Hirntod eingetreten ist. Ein Hirntoter ist aber nicht tot; er wird zum Zwecke der Organentnahme für tot erklärt, obwohl er es nicht ist. Man denke an den geschilderten Fall von Pamela Reynolds! Nach den Kriterien der Transplantationsmedizin war sie tot, lebt aber völlig gesund heute noch.

Folgende häufige Situation darf einfach nicht vorkommen: Ein Elternpaar wird ins Krankenhaus gerufen: Ihr Kind hatte einen schweren Verkehrsunfall. Dort angekommen erfahren sie, dass das Kind tot sei. Sie bitten, es sehen zu dürfen. Bis auf einen dicken Verband am Kopf und künstliche Beatmung wirkt das Kind absolut lebendig, es atmet, das Herz schlägt von selbst (!), das Kind hat eine rosige Hautfarbe, es ist warm, es bewegt sich, es produziert Schweiss und Urin, kurz: es ist ihr lebendiges Kind. Der Schock über die Todesnachricht und der offensichtliche Widerspruch zwischen der Aussage des Arztes und dem Anblick des Kindes sind zuviel: Die Eltern sind in einem Zustand der Verwirrung, der Verzweiflung, des Entsetzens und der Hilflosigkeit. In diesem Zustand werden sie dann um ihre Einwilligung in die Organspende gebeten. Zu dem desolaten Zustand, in dem sie sich befinden, kommt hinzu, dass sie keine Chance haben, sich über die Bedeutung und über die Tragweite einer Zustimmung objektiv zu informieren oder einen anderen Arzt, einen Rechtsanwalt oder eine andere Person ihres Vertrauens hinzuzuziehen. Hingegen werden sie von professionell geschultem Personal mit völlig einseitigen Argumenten in autoritärer Weise moralisch und auch zeitlich unter Druck gesetzt, der Organspende hier und sofort zuzustimmen. Und das alles im Namen der Menschlichkeit und der Nächstenliebe. Hiergegen hilft nur, dass man sich frühzeitig über die problematischen Aspekte der Organspende informiert; im Literaturverzeichnis weiter unten findet man die nötigen Quellen.  

Eine sehr viel ausführlichere und tieferschürfende Analyse der Realität der Organtransplantation findet man bei Norman Barber, siehe das Literaturvereichnis. – –

Bedenken aus spiritueller Sicht

Soweit eine kurze Andeutung der Art von kritischen Gesichtspunkten, die in die öffentliche Debatte über die Organtransplantation bisher eingebracht wurden. Ich komme nun zu solchen Aspekten, die sich durch die Verknüpfung mit den übrigen Themen dieser Website ergeben, die also die spirituelle Dimension unseres Daseins mit in die Betrachtung einbeziehen.

Es ist bedauerlich, dass das Thema Nahtod-Erfahrungen in der öffentlichen Diskussion über die Organtransplantation bisher überhaupt keine Rolle spielte. Kürzlich begegnete ich einem Arzt, der in der Transplantationsmedizin tätig ist. Er verkündete, wie so viele seiner Branche, vehement das neue Glaubensbekenntnis:  „Ein Hirntoter ist tot“.  Ihm war der Begriff  Nahtod-Erfahrung gänzlich unbekannt. Ich war verblüfft. Das umfangreiche Wissen, das wir heute über Nahtod-Erfahrungen haben, ist entweder den Befürwortern der Organtransplantation tatsächlich unbekannt, oder es wird bewusst ignoriert, weil sonst die Explantation nicht mehr zu ertragen wäre.

Allerdings wissen wir über die Nahtod-Erfahrungen speziell bei der Organentnahme bisher nichts, da noch niemand die Organentnahme überlebt hat. Der physische Tod nach der Explantation ist gewiss. Jedoch müssen wir nach allem, was wir heute über Nahtod-Erfahrungen wissen, annehmen, dass der sterbende Spender das Geschehen während der Explantation bewusst miterlebt und dementsprechend mit Schmerz und Angst reagiert, ohne sich jedoch wehren oder artikulieren zu können. Es kann auch sein, dass er danach nicht begreift, dass er tot ist und geistig in dem Sterbeprozess stecken bleibt.

Es ist denkbar, dass wir etwas über die Erlebnisse des Spenders während der Explantation und danach erfahren, wenn ein solcher wiedergeboren wird. Vielleicht erinnert er sich an die Erfahrungen, die er gemacht hat. Solche Fälle sind mir bisher allerdings nicht bekannt geworden, jedoch steigt die Wahrscheinlichkeit ihres Auftretens mit der Zeit, da immer mehr Transplantationen durchgeführt werden und die Wartezeiten bis zur Wiedergeburt des Organspenders verstreichen. Wenn Ihnen, verehrte Leserinnen und Leser, ein solcher Fall bekannt wird: bitte informieren Sie mich.

Wenn wir davon ausgehen, dass ein geistiger Teil des Menschen nach dem physischen Tode weiterlebt  ­– dies geht aus den genannten Forschungen hervor und ist die Überzeugung nicht nur des Christentums, des Islam und des Judentums, sondern aller Religionen zu allen Zeiten – dann müssen wir uns fragen, welche Folgen die gewaltige Verstümmelung des Körpers eines Sterbenden und die damit verbundenen Erlebnisse während des Sterbens für das weitere Schicksal seines überlebenden geistigen Anteils haben. Wird er zur „armen Seele“, die herumirrt und unerlöst bleibt?  Wird er zum Spukgeist oder zum Besetzer?

Auf der Seite der Organempfänger ergibt sich folgende Problematik: Viele Empfänger klagen über massive Veränderungen ihrer Persönlichkeit. Manche stellen sich die Frage, ob sie noch sie selbst sind. Dieses Thema hat inzwischen einige Beachtung gefunden, nachdem Claire Sylvia uns von ihren dramatischen Veränderungen im Befinden und Verhalten nach dem Empfang eines „neuen“ Herzens und einer „neuen“ Lunge berichtet hat. Es gelang ihr herauszufinden, wer der Spender war, und sie stellte fest, dass jener zu seinen Lebzeiten genau die Gewohnheiten und Charaktereigenschaften hatte, die sie nach dem Empfang der „neuen“ Organe an sich selbst beobachtete. Wegen der Einzelheiten empfehle ich sehr die Lektüre ihres Buches [1997].

In der Diskussion über solche nicht so seltenen Vorkommnisse wird angenommen, dass unsere Organe offenbar mehr von unserer Individualität gespeichert haben und transportieren, als man bisher ahnte. Auch wird angeführt, dass in jedem Teil unseres Körpers das Ganze enthalten sei.

Eine völlig andere Interpretation dieses Phänomens ist aber die folgende: Kann es sein, dass der Organempfänger von der Seele des sogenannten Spenders besetzt wird? Dies anzunehmen ist für diejenigen, die sich mit den Besetzungen auskennen, naheliegend. Man kann ohne Zwang vermuten, dass der Spender die ihm fehlenden Organe vermisst und sich wieder mit ihnen verbinden will, indem er den Empfänger besetzt. Über diese Möglichkeit könnten wir Auskunft bekommen, wenn zwei erfahrene Besetzungs-Therapeuten, etwa nach brasilianischem Vorbild, sich eines Organempfängers annehmen, welcher unter solchen Persönlichkeitsveränderungen zu leiden hat. Diese könnten feststellen, ob eine Besetzung vorliegt und könnten ggf. mit dem Besetzer sprechen und ihn über seine Erlebnisse während der Organentnahme befragen. Auf diese Weise könnte man herausfinden, was ein Organspender während der Explantation erlebt.

Es verquicken sich hier Spender- und Empfänger-Problematik, die gewöhnlich ziemlich getrennt voneinander betrachtet werden. Auch hier bitte ich meine Verehrten Leserinnen und Leser, mich über das Auftauchen eines solchen Falles zu informieren.

Schließlich müssen wir auch fragen, welche Folgen die Organentnahme für die nächste Wiederverkörperung des Spenders haben wird. Dabei können wir an Stevenson’s Arbeiten über Geburtsnarben und Missbildungen anknüpfen. Er hat nachgewiesen, dass Verletzungen, die jemand bei einem gewaltsamen Tode erfährt, ins nächste Leben hinübergenommen werden können. Eine Kette von Konsequenzen, von der niemand etwas ahnt! Das materialistische Weltbild ist der beste Schutz vor irgendwelchen Skrupeln. Deshalb muss es von seinen Vertretern mit allen Mitteln verteidigt werden. Es ist also denkbar, dass an den Stellen, wo die Organe entfernt wurden, im nächsten Leben Missbildungen und Krankheiten auftreten. Vielleicht erinnert sich jemand mit solchen Geburtsfehlern an sein früheres Leben und an seinen Tod durch Organentnahme?

Jede/r von uns kann plötzlich und unvorbereitet mit dem Thema Organtransplantation konfrontiert sein, sei es als Organ-Spender, sei es als Organ-Empfänger, sei es als Angehörige/r, der oder die über die Erlaubnis zur Organentnahme zu entscheiden hat.

Aus unserer kollektiven medizinischen Unkenntnis über die Funktionen des Gehirns leiten sich die folgenden Sorgen ab:

•     Ist unser für tot erklärtes Kind, unser Angehöriger wirklich tot?

•     Was erlebt der Spender während der Explantation? Nimmt er alles, was geschieht, wahr? Hat er Schmerzen? Hat er Angst? Gerät er in Panik? Möchte er sich artikulieren, kann es aber nicht?

•     Wie schlimm ist es für ihn oder sie, ohne die liebevolle Zuwendung der Angehörigen sterben zu müssen?

•     Welches ist sein weiteres Schicksal über den Tod hinaus?

Und schliesslich ist zu fragen: Welches sind die Folgen der herrschenden Transplantations-Welle für uns alle, für die gesamte Gesellschaft?

Ich hoffe, dass das Thema Organtransplantation wieder Eingang in die gesellschaftliche Diskussion findet, durch mutige Menschen oder durch besondere Ereignisse ausgelöst. – –

 

www.mutual-mente.com                    joachimhornung@gmx.de                    28.03.2005

Literatur  zur  Organtransplantation

•     Zur Einführung besonders geeignete Titel sind fett markiert.

Ad hoc Committee of the Harvard Medical School to Examine the Definition of Brain Death: A Definition of Irreversible Coma. Journal of the American Medical Association, Vol. 205, No. 6, pp. 337-342, 1968

Barber, Norman: „The Nasty Side of Organ Transplanting“, äusserst kenntnisreiche und konsequent kritische Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit der Organtransplantation, siehe   www.geocities.com/organdonate,  eine sehr engagierte, umfang- und inhaltsreiche HomePage zum Thema Organtransplantation.

Baureithel, Ulrike und Bergmann, Anna:  Herzloser Tod – Das Dilemma der  Organspende. Klett-Cotta, Stuttgart  1999.  Ausgezeichnet als Wissenschaftsbuch des Jahres 2000.  

Bavastro, P. (Hrsg.): Organspende – Der umkämpfte Tod.  Urachhaus  1995

Bavastro, P., Betz, G., Paolini, N., Streit, W.: Organtransplantation – Fakten und Fragen  –Gesichtspunkte aus der Anthroposophie. Verein für anthroposophisches Heilwesen, Bad Liebenzell  1995

BioSkop:  »Organspende« … in Frage gestellt.  BioSkop, Forum zur Beobachtung der Biowissenschaften, Bochumer Landstr. 144a, D-45276 Essen,  Tel 0049-(0)201-53 66-706,  Fax -705, Essen 1999

BioSkop:    www.bioskop-forum.de. Sehr engagierte Web-Site!

Bundesärztekammer, Wissenschaftlicher Beirat: Richtlinien zur Feststellung des Hirntodes, 3. Fortschreibung,

       Stand: 24.07.1998
http://www.bundesaerztekammer.de/30/Richtlinien/Richtidx/Hirntod/index.html

Bundesärztekammer, der Vorstand: Richtlinien zur Organtransplantation gemäß § 16 TPG vom 28.02.2003 http://www.bundesaerztekammer.de/30/Richtlinien/Richtidx/Organ/10OrgantransNeu/Organtransplantation.pdf

Firnkorn, Hans-Jürgen: Hirntod als Todeskriterium. Schattauer 2000

Fuchs, Richard: Tod bei Bedarf. Ullstein  1996

Fuchs, Richard und Schachtschneider, Karl A.: Spenden was uns nicht gehört – Das Transplantationsgesetz und die Verfassungsklage. Rotbuch  1999

Fuchs, Richard: Das Geschäft mit dem Tod – Plädoyer für ein Sterben in Würde. Patmos, Düsseldorf, 2001

Gesetz über die Spende, Entnahme und Übertragung von Organen (Transplantationsgesetz – TPG). Bundesgesetzblatt, Teil I, Nr. 74,  Seiten 2631-2676,  11. Nov. 1997. Kommentierte Ausgabe: Bundesministerium für Gesundheit, Referat Öffentlichkeitsarbeit, Dez. 1997  

Greinert, Renate und G. Wuttke: Kritische Ansichten zur Transplantationsmedizin, Lamuv 1993

Gutjahr, Ilse und Jung, Mathias (Hrsg): Sterben auf Bestellung – Fakten zur  Organentnahme.  emu-Verlag, Lahnstein 1997

Hoff, J. und J. in der Schmitten: Wann ist der Mensch tot?  Rowohlt 1994

Lermann, G. (Hrsg.): Ungeteilt sterben. Lermann-Verlag 1995

Manzei, Alexandra: Hirntod, Herztod, ganz tot? Mabuse 1997

Meister, J., Scholz, R.: Transplantationsgesetz. Dt. Krankenhausverlagsgesellschaft 2000

Meyer, Gabriele: Der andere Tod – Die Kontroverse um den Hirntod.  Mabuse-Verlag 1998

Rotondo, Roberto: http://www.supervision-hamburg-gesundheitswesen.de/rotondo/kontakt/referenzen.html.  Sehr gute Materialien und Links!

Rotondo, Roberto:  Kritik am Hirntodkonzept.  Ausführliche, praxisorientierte Arbeit!

      http://www.transplantation-information.de/veroeffentlichungen/handbuch_intensiv.html.

Schlich, Thomas: Transplantation – Geschichte, Medizin, Ethik der Organverpflanzung. C.H. Beck  1998

Schlich, Thomas und Claudia Wiesemann (Hrsg.): Hirntod – Zur Kulturgeschichte der Todesfeststellung. Suhrkamp 2001

Sogyal Rinpoche: Das tibetische Buch vom Leben und vom Sterben. O.W. Barth  1994

Spirgatis, Martina: Leben im Fadenkreuz.   Konkret-Verlag 1997

Stapenhorst, Kurd: Unliebsame Betrachtungen zur Transplantationsmedizin. Vandenhoeck 1999

Sylvia, Claire: „Herzensfremd“, Bastei-Lübbe 1999. 
„A Change of Heart”. Little, Brown & Co 1997

Vollmann, Jochen:  Ethische Probleme des Hirntods in der Transplantationsmedizin. Gustav Fischer  1998

Wellendorf, Elisabeth: Mit dem Herzen eines anderen leben – Die seelischen Folgen der Organtransplantation. 

       Kreuz-Verlag 1993

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