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Exposé eines Vortrags über Goethes Farbenlehre

Goethes Farbenlehre wird immer noch vielfach missverstanden, häufig auch als unwissenschaftlich abqualifiziert.

In einigen sehr einfachen Experimenten zeigen wir das Besondere an Goethes Farbenlehre.

            Der sog.  'Streit zwischen Goethe und Newton'  entzündete sich an Newtons Prismenversuch.  Diesen Prismenversuch können wir der objektiven Physik zurechnen, welche sich mit Erscheinungen befasst, die unabhängig davon sind, ob ein Mensch sie beobachtet oder nicht.

            Die Farben des Regenbogens sind auch dann am Himmel, wenn niemand hinguckt.

            Hingegen entstehen die von Goethe untersuchten Komplementärfarben nur dadurch, dass der Mensch sie selbst in geeigneten Versuchen sieht; – wenn man sie nicht sieht, sind sie auch nicht da.

            Es handelt sich somit um subjektive Erscheinungen, die entscheidend vom Beobachter abhängig sind, die ohne ihn nicht zustandekommen und auch nicht existieren. 

            Im Lehrbuch der Physik, Abteilung Optik, kommt der Begriff der Komplementärfarben nicht vor, da sie kein objektives Phänomen sind, da sie den Beobachter selbst benötigen, um vorhanden zu sein.  Somit rechnet der Physiker sie nicht zu den Naturwissenschaften, was ihn veranlasst, die Beschäftigung mit ihnen als unwissenschaftlich zu bezeichnen.

            Die beiden wichtigsten Versuche zur Wahrnehmung der Komplementärfarben, die wir im Vortrag erleben, sind der Versuch zum Sukzessiv-Kontrast (farbige Nachbilder) und der Versuch zum Simultan-Kontrast (farbige Schatten).

            Ein weiteres subjektives Phänomen ist das der additiven Farbmischung, welches für viele schwer verständlich ist, da es dem in der Kindheit und Schulzeit entwickelte Farbverständnis diametral entgegensteht.  Jedoch ist sie die Grundlage des Farbensehens durch das menschliche Auge.

Farbkreise RYB und MYC
RYB MYC H90107.pdf
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Farbkreis RGB und 3x3 Farbfolien übereinander
RGB+drei 3er H90107.pdf
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Beide Spektren H80111.pdf
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Fotografiertes Spektrum.pdf
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2 Spektren gegenüber.pdf
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